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Gemeinsam Wege gehen
Ziele erreichen

„Nicht die Einsprachigkeit, sondern die Mehrsprachigkeit stellt den Normalfall dar“ (Georges Lüdi)

04. Mai 2026

Gemeinsam Sprachlandschaften erforschen – Linguistic landscaping

Eine Kooperation mit dem Leibniz-Institut Mannheim

In unserer Stadt sehen wir überall Worte und Schriften in verschiedenen Sprachen. Zum Beispiel auf Schildern, Plakaten, Aufklebern, an Läden oder Wänden. All diese Wörter gehören zur Sprachlandschaft. Auf Englisch heißt das Linguistic landscape.

In Städten leben viele Menschen aus unterschiedlichen Ländern. Sie sprechen viele verschiedene Sprachen. Darum sehen und hören wir im Alltag - außer Wörter der deutschen Sprache - verschiedene Wörter aus Sprachen wie zum Beispiel Albanisch, Arabisch, Türkisch, Ukrainisch, Russisch, Bulgarisch und vielen anderen.

Welche Sprachen sehe ich in meiner Umgebung? Welche Sprache sehe ich am häufigsten? Gibt es Schilder oder Wörter in Sprachen, die ich verstehe? Gibt es Zeichen und Worte, die für mich persönlich besonders wichtig sind?

Diese Fragen haben uns beschäftigt und in diesem Zusammenhang haben wir verschiedene Sprachspuren beim Linguistic landscaping gesammelt und Fotos davon gemacht. Anschließend wurden die Fotos von uns betrachtet, sortiert, eingeordnet und analysiert.

Das Projekt „Linguistic landscaping“ fand im Rahmen einer Kooperation zwischen der Bertha-Benz-Realschule Wiesloch, der Geschwister-Scholl-Schule in Mannheim-Vogelstang und dem Leibniz-Institut Mannheim statt.

15 Schülerinnen und Schüler der Vorbereitungsgruppe der Bertha-Benz-Realschule Wiesloch und 10 Schülerinnen und Schüler einer Vorbereitungsgruppe der Geschwister-Scholl-Schule Mannheim-Vogelstang machten sich gemeinsam mit ihren Lehrerinnen, Angelika Fleck und Katharina Valentin und den Projektleiterinnen des Leibniz-Instituts Mannheim auf den Weg.

Die Jugendlichen, die aus unterschiedlichen Herkunftsländern wie der Ukraine, dem Kosovo, Rumänien oder Afghanistan stammen, hatten Spaß am Projekt, das sich über zwei Tage im April erstreckte, und freuten sich, Jugendliche einer anderen Schule kennenzulernen und mit ihnen zusammenzuarbeiten.

Bericht: Angelika Fleck